1.  
Um hier auch mal wieder etwas anderes zu schreiben, als über mein Abschlussprojekt (welches bald ja zum Glück “Geschichte” ist), will ich heute ein bisschen was über mein Lensbaby Composer berichten. Zu Weihnachten habe ich mir die Hälfte eines solchen Objektivs zugelegt – die andere Hälfte hat Jenny bekommen. Lens-Sharing quasi… Um es kurz vorweg zu nehmen: Das Lensbaby Composer ist ein rein manuelles Objektiv, bei dem man durch Verschwenken des vorderen Objektivteils (und damit der Linsen) ein außergewöhnliches Bildergebnis bekommt. Der Schärfebereich (Sweetspot) kann so frei bewegt werden, wobei die unscharfen Bildbereiche einen äußerst ungewöhnlichen Look bekommen.
 Neben dem Composer gibt es noch zwei andere Varianten des Objektivs: Muse, bei dem anstatt eines feststellbaren Kugelgelenks ein flexibler Gummi-Balg den Objektivtubus bildet und Control Freak, bei dem die Position des Gummi-Balges über Schrauben fixiert werden kann. Der Composer schien mir von allen drei am flexibelsten zu sein – man kann ihn frei bewegen und in der gewünschten Position schnell fixieren.
Beim Lensbaby handelt es sich um eine Festbrennweite mit einer Länge von ca. 50mm. An einer APS-C-Kamera, wie meiner EOS 7D, ergibt sich so eine Portraitbrennweite. Die Blende wird nicht über die Kamera eingestellt, sondern über Blendenringe, die man manuell von vorn in das Objektiv einlegt. Dort halten sie ihre Position dann mit Hilfe von Magneten. Im Lieferumfang des Objektivs ist für diesen Zweck ein Wechselwerkzeug, mit dem man über einen Magnetstab die Blendenringe einfach wechseln kann. Außerdem dient es als Aufbewahrungsbox für die Ringe, so dass man sie stets dabei hat.
Die ersten Versuche mit dem Lensbaby waren… frustrierend. Es ist ein wahnsinnig großer Unterschied zur Handhabung normaler Objektive. Um das Objektiv zu verstehen und den Sweetspot genau dort zu haben, wo man ihn gerne hätte, hilft nur eins: Üben, üben, üben. Hilfreich hierbei war der LiveView-Modus meiner Kamera, womit man die Bildwirkung besser beurteilen kann, als direkt im Sucher. Die ersten korrekt positionierten Sweetspots sind so mit Hilfe von LiveView und Stativ entstanden. Zum Übern sicherlich legitim – aber eigentlich komplett am kreativen und spontanen Anspruch des Lensbabys vorbei ;) Hat man so die Funktionen des Objektivs einigermaßen inne, sollte man also schnellstmöglich das Stativ in die Ecke stellen und raus gehen, um zu Fotografieren.
Wenn man erstmal seinen inneren Kontroll- und Perfektionismustrieb abgestellt hat, kann man mit dem Lensbaby wirklich Spaß haben. Einerseits lassen sich damit ungewöhnliche Fotos machen, die nur schwer bis gar nicht mit anderen Mitteln zu realisieren wären; andererseits hilft einem solch ein manuelles Objektiv zusätzlich dabei die Fotografie mit Zusammenspiel von Blende und Belichtungszeit richtig zu verstehen. Wenn man die Blende manuell einlegen muss, macht man sich zwangsläufig mehr Gedanken darüber, als wenn man nur einen Knopf drücken muss.

    Um hier auch mal wieder etwas anderes zu schreiben, als über mein Abschlussprojekt (welches bald ja zum Glück “Geschichte” ist), will ich heute ein bisschen was über mein Lensbaby Composer berichten. Zu Weihnachten habe ich mir die Hälfte eines solchen Objektivs zugelegt – die andere Hälfte hat Jenny bekommen. Lens-Sharing quasi… Um es kurz vorweg zu nehmen: Das Lensbaby Composer ist ein rein manuelles Objektiv, bei dem man durch Verschwenken des vorderen Objektivteils (und damit der Linsen) ein außergewöhnliches Bildergebnis bekommt. Der Schärfebereich (Sweetspot) kann so frei bewegt werden, wobei die unscharfen Bildbereiche einen äußerst ungewöhnlichen Look bekommen.

     Neben dem Composer gibt es noch zwei andere Varianten des Objektivs: Muse, bei dem anstatt eines feststellbaren Kugelgelenks ein flexibler Gummi-Balg den Objektivtubus bildet und Control Freak, bei dem die Position des Gummi-Balges über Schrauben fixiert werden kann. Der Composer schien mir von allen drei am flexibelsten zu sein – man kann ihn frei bewegen und in der gewünschten Position schnell fixieren.

    Beim Lensbaby handelt es sich um eine Festbrennweite mit einer Länge von ca. 50mm. An einer APS-C-Kamera, wie meiner EOS 7D, ergibt sich so eine Portraitbrennweite. Die Blende wird nicht über die Kamera eingestellt, sondern über Blendenringe, die man manuell von vorn in das Objektiv einlegt. Dort halten sie ihre Position dann mit Hilfe von Magneten. Im Lieferumfang des Objektivs ist für diesen Zweck ein Wechselwerkzeug, mit dem man über einen Magnetstab die Blendenringe einfach wechseln kann. Außerdem dient es als Aufbewahrungsbox für die Ringe, so dass man sie stets dabei hat.

    Die ersten Versuche mit dem Lensbaby waren… frustrierend. Es ist ein wahnsinnig großer Unterschied zur Handhabung normaler Objektive. Um das Objektiv zu verstehen und den Sweetspot genau dort zu haben, wo man ihn gerne hätte, hilft nur eins: Üben, üben, üben. Hilfreich hierbei war der LiveView-Modus meiner Kamera, womit man die Bildwirkung besser beurteilen kann, als direkt im Sucher. Die ersten korrekt positionierten Sweetspots sind so mit Hilfe von LiveView und Stativ entstanden. Zum Übern sicherlich legitim – aber eigentlich komplett am kreativen und spontanen Anspruch des Lensbabys vorbei ;) Hat man so die Funktionen des Objektivs einigermaßen inne, sollte man also schnellstmöglich das Stativ in die Ecke stellen und raus gehen, um zu Fotografieren.

    Wenn man erstmal seinen inneren Kontroll- und Perfektionismustrieb abgestellt hat, kann man mit dem Lensbaby wirklich Spaß haben. Einerseits lassen sich damit ungewöhnliche Fotos machen, die nur schwer bis gar nicht mit anderen Mitteln zu realisieren wären; andererseits hilft einem solch ein manuelles Objektiv zusätzlich dabei die Fotografie mit Zusammenspiel von Blende und Belichtungszeit richtig zu verstehen. Wenn man die Blende manuell einlegen muss, macht man sich zwangsläufig mehr Gedanken darüber, als wenn man nur einen Knopf drücken muss.