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iPad… just my 2 cents
Alle haben darüber geschrieben, alle haben darüber berichtet. Das Internet überschlägt sich voller Hype-Meldungen, Applaus-Bekundungen und den üblichen Flopp-Voraussagen über Apples neuestes Produkt: Das iPad. Eigentlich wollte ich hier auch gar nichts darüber schreiben, bis ich heute auf TechCrunch einen Artikel gelesen habe, der in meinen Augen einfach wie die Faust aufs Auge passt:
The iPad is a computer for people who don’t like computers. People who don’t like the idea of upgrading their 3D drivers, or adjusting their screen resolution, or installing new memory. Who don’t understand why their computer gets slower and slower the longer they own it, who have 25 icons in their system tray and have to wait ten minutes for their system to boot up every day. – Ethan Nicholas, TechCrunch
Unbedingt den kompletten Artikel lesen – denn fast jeder von uns hat so eine Mum, Dad, Oma, Opa, Schwester, Bruder, Tante, Onkel, etc. zuhause. Und bei 95% der Fälle dürfte das beschriebene Szenario der überfüllten Taskleiste und des ewig lahmen Windows-Computers zutreffen. Einfach mal kurz drüber nachdenken – dann nachzählen wie viele von diesen Leuten man in der Familie hat und wie viele davon deutlich mehr als $499,- (der Einstiegspreis des iPads) für ihren letzten Computer bezahlt haben. Wenn auch nur jeder Zweite von denen bereit ist, sich den teuflischen Zwängen von Apples Gate-Keeper-Praxis zu Gunsten eines sorgenfreien Computerlebens zu unterwerfen, dann wird es ein wahnsinns Erfolg…
Und dazu noch die “paar” Technik-Freaks wie mich, die ausnahmsweise nicht über fehlende Anschlüsse oder Ähnliches weinen, sondern nicht immer ihr 17″ MacBook Pro mitschleppen wollen, wenn sie Surfen, Dokumente lesen, oder Texte unterwegs schreiben wollen (Ja… Das alles geht auch auf dem iPhone. Aber will man da wirklich einen Brief schreiben? Ein langes PDF-Dokument Lesen?). Alleine die morgendliche Zeitungslektüre am Frühstückstisch, das Blog-Lesen auf der Couch oder das Surfen abends im Bett, könnte so viel Angenehmer sein, als derzeit mit einem Laptop. Dazu kommen dann noch Spezialanwendungen wie für Ärzte, oder auch einfach nur Studenten, die in der Uni was zum Surfen und Tippen brauchen (hey… schon mal versucht auf einem Acer Aspire One zu tippen?). Ich jedenfalls bin gespannt…
Ach ja… beim Namen haben alle Kritiker recht: den find ich auch schrecklich…